Jetzt verfügbar in CLR Band 4: „Christliche Dukaten und jüdische Waagen: Religiöse Währung in Der Kaufmann von Venedig" von Joshua Fullman.
Abstract: Ein bedeutender Teil der zeitgenössischen Forschung zu Shakespeares Der Kaufmann von Venedig hat den Text streng in marxistisch-ökonomischen Begriffen gelesen. Ein Nachteil dieses Ansatzes ist, dass er Religion lediglich als Stütze der venezianischen Gesellschaft und nicht als ihre Grundlage betrachtet, was eine zynische und folglich tragische Sicht des Textes voraussetzt. Dieser Aufsatz kehrt diese Analyse um und betrachtet den Konflikt zwischen den Religionen als grundlegend für das Verständnis des Stücks. Interpretation Kaufmann Durch das Genre der Romanze wird der Text weniger zu einem Problemstück, sondern mehr zu einem moralischen Beispiel dafür, wie man richtig lebt. Durch die dreigliedrigen Prüfungen von Sarg, Hof und Ring betont Shakespeare nicht die Ungerechtigkeiten und die unterdrückerische Struktur einer Marktwirtschaft, sondern wie die einem solchen System innewohnende Freiheit Liebe und Erlösung auf allen Ebenen der Gesellschaft fördert.
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Joshua S. Fullman (Ph.D. Englisch, Southern Illinois University, Carbondale) ist Direktor des University Writing Center an der California Baptist University.


