Wie wichtig ist eine christliche Weltanschauung für den Libertarismus?

Heute erhielt ich eine E-Mail vom Christian Post um eine kürzlich gehaltene Rede von Institut für Glaube, Arbeit und Wirtschaft Gelehrter Jay Richards. Offensichtlich argumentiert Herr Richards, dass Libertäre einen theistischen Rahmen brauchen, um ihre Weltanschauung der freien Marktwirtschaft und der kleinen Regierung zu verstehen. Mir wurden die folgenden Fragen gestellt:

Weiß LibertarianChristians.com, wie viele Libertäre Christen sind und wie viele nicht? Stimmen Sie außerdem Herrn Richards' Behauptung zu, dass Libertarismus aus einer materialistischen Weltanschauung keinen Sinn ergibt?

Leider habe ich diese Nachricht erst gesehen, nachdem der Autor eine Antwort benötigte (sein Artikel ist jetzt veröffentlicht werden auf dieser Seite erläutert), aber ich hatte ein nettes Telefongespräch mit ihm und schickte ihm die folgende kurze Antwort:

Es ist sehr schwer zu sagen, wie viel Prozent der Libertären Christen sind, aber es ist bezeichnend, dass wir, obwohl es innerhalb der Bewegung ganz offensichtlich sehr unterschiedliche persönliche Überzeugungen gibt, oft zusammenarbeiten, um das gemeinsame Ziel der Förderung der Freiheit zu erreichen. Sehr wenige atheistische Libertäre gehören (meiner Erfahrung nach) zur Sorte „militanter Atheist“.

Obwohl ich mir die Einzelheiten von Jay Richards‘ Rede nicht angehört habe, würde ich grundsätzlich argumentieren, dass man kein Christ sein MUSS, damit der Libertarismus Sinn ergibt. Ein Teil der Schönheit des Libertarismus besteht darin, dass er dem Naturrecht entspricht, und Gelehrte argumentieren schon lange, dass das Naturrecht eine objektive Wahrheit hat, die keinen Rückgriff auf eine religiöse Quelle erfordert. Als Christen haben wir nun eine Offenbarung von demjenigen, der alle Dinge erschaffen hat, und diese Offenbarung zeigt uns nicht nur das Naturrecht, sondern auch die Person Gottes durch Jesus Christus.

So stellen wir fest, dass wir kooperieren und zusammenarbeiten und erfolgreich sein können, selbst wenn es Elemente unserer Weltanschauungen gibt, die sich unterscheiden (z. B. Theist vs. Atheist), weil das Naturgesetz nicht erfordert, dass wir alle identische Weltanschauungen haben, um zu funktionieren. Aus unserer eindeutig christlichen Sicht können wir dies als eine Facette von Gottes wunderschöner Schöpfungsordnung erkennen.

Wie dem auch sei, es gibt etwas, worüber man am Wochenende nachdenken kann. Danke fürs Zuhören.

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