In dieser Folge bespreche ich Paulus' Aussage in 1. Korinther 2,6-8, dass „Die Herrscher dieses Zeitalters… sterben aus.Ich erkläre, warum die Korinther für Paulus eine problematische Gemeinde darstellten und dass die Gläubigen in Korinth Kompromisse mit weltlichen Werten eingingen und dadurch Spaltungen in der Gemeinde verursachten. Paulus stellt ihre heidnischen Werte infrage und warnt sie vor den Gefahren der Uneinigkeit. Er argumentiert im Rahmen der Eschatologie des eingeleiteten Endes, in der Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu, des davidischen Messias, das Ende der Geschichte einläuten. Paulus bekennt Jesus unmissverständlich als Messias und nennt ihn in den ersten Versen mehrfach „den Herrn Jesus Christus“. Die Herrscher dieser Zeit, wie die spalterischen und weltlich gesinnten Korinther, haben die Weisheit des gekreuzigten Messias nicht verstanden und verschwinden infolge des eingeleiteten Endes gegenwärtig in der Bedeutungslosigkeit. Die Gemeinde, Gottes Tempel durch Glauben und Geist, darf ihre Hoffnung nicht auf diese weltlichen Herrscher setzen, deren Zeit bald abgelaufen ist. Paulus’ Christologie, Ekklesiologie und Eschatologie stellen diese Frage in Frage. Die Kirche soll Kirche sein und sich über die Herrscher dieser Welt, die vergehen, erheben.
Weitere Informationen
James Ware über 1. Korinther 15: https://libertarianchristians.com/episode/ep-192-1-corinthians-15-and-the-resurrection-of-jesus-with-james-ware/
Epheser 1: https://libertarianchristians.com/episode/ep-248-far-above-all-rule-and-authority-ephesians-115-23/
Philipper 2: https://libertarianchristians.com/episode/ep-255-philippians-25-11-and-christology-politics-and-ethics/






