Welche Beweise belegen, dass Lockdowns nicht geholfen haben, die Pandemie zu stoppen?

Dieser Eintrag ist Teil 7 von 9 in der Serie Die Pandemie schlägt zu

Einerseits muss man sich nur umschauen. Ob Lockdown oder „Freiheitsurlaub“, wir haben seit fast zwei Jahren keine nennenswerte Verringerung der Verbreitung von COVID-19 erlebt. Aber das ist noch lange kein eindeutiger Beweis dafür, dass Lockdown-Maßnahmen kontraproduktiv waren. 

Glücklicherweise müssen wir uns auch darüber keine Sorgen machen, denn die Ergebnisse liegen vor und die Lockdowns haben nicht funktioniert.

Forscher der Johns-Hopkins University haben eine sogenannte „Metaanalyse“ von 34 Studien zu Lockdowns (vor der Delta-Welle) durchgeführt und sind zu dem Schluss gekommen, dass „Lockdowns kaum bis gar keine Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit hatten, [aber] dort, wo sie durchgeführt wurden, enorme wirtschaftliche und soziale Kosten verursacht haben.“

Es ist bemerkenswert, dass dies ein Arbeitspapier und ist im März 2022 noch nicht in der Peer-Review-Literatur enthalten, aber die Ergebnisse sind dennoch bemerkenswert. Hier sind einige wichtige Punkte aus dem Text:

  • Die Metaanalyse berücksichtigte Studien zum Lockdown-Stringency-Index, Studien zu Shelter-in-Place-Orders (SIPO) und spezifische Studien zu nicht-pharmazeutischen Interventionen (NPI).
  • Während epidemiologische Simulationen darauf schließen ließen, dass Lockdowns eine positive Wirkung haben würden, deuten die tatsächlichen Ergebnisse aus dem Jahr 2020 darauf hin, dass die Simulationen weit daneben lagen.
  • Keine der drei Gruppen deutet darauf hin, dass die Lockdowns einen signifikanten Effekt auf die COVID-19-Sterblichkeit hatten. Bestenfalls dürften die Ausgangssperren die Sterblichkeit um lediglich 3% gesenkt haben.
  • Ein Grund, warum diese Reduzierung um 3% so unbedeutend ist, liegt darin, dass einige Studien sogar zeigen, hat Die Sterblichkeitsraten infolge der Lockdown-Maßnahmen liegen in der Größenordnung von 1-3 %. Daher erscheint es nicht gerechtfertigt, diesen Maßnahmen als Hilfe gegen COVID-19 eine große Bedeutung beizumessen.
  • Die unbeabsichtigte Konsequenzen der Lockdown-Maßnahmen, sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer Hinsicht, überwiegen die kaum wahrnehmbaren Vorteile, sofern überhaupt welche erkennbar sind.

Natürlich ist das JHU-Papier nicht das letzte Wort, es weist aber nachdrücklich darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist, signifikante, beobachtbare Auswirkungen von COVID-Lockdown-Maßnahmen auf die Sterblichkeit festzustellen.

Die Pandemie schlägt zu

Sollte der Staat nicht alles tun, was nötig ist, um eine Pandemie zu bekämpfen? Versäumnisse im öffentlichen Gesundheitswesen während der Pandemie, mit Dr. Mary Ruwart

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