Tim T. weist uns auf ein großartiges Zitat von John Howard Yoder hin:
„Und wenn wir uns von der zwanghaften Vorstellung befreien könnten, wir seien die Wächter der Geschichte, könnten wir vielleicht wieder die Gabe empfangen, uns als Teilhaber der liebenden Natur Gottes zu sehen, wie sie sich in Christus offenbart? Vielleicht könnten die Lieder der frühen Kirche uns dies wiedergeben, wenn das apostolische Argument dies nicht vermag. Eine Kirche, die erst einmal von Zwang und dem Drang, die Welt zu regieren, befreit ist, könnte dann Wege und Worte finden, um auch jenen außerhalb ihrer Grenzen die Einladung zu einer dienenden Haltung in der Gesellschaft nahezulegen.“
–John Howard Yoder
Dies trifft sicherlich auf die aktuelle Frage der gleichgeschlechtlichen Ehe zu, wie Tim erklärt:
Die aktuelle Debatte um die Ehe ist von einem grundsätzlichen Problem geprägt. Die Frage ist nicht, ob Ehe dies oder jenes bedeutet oder ob die Regierung dies oder jenes tun sollte. Die grundlegende Annahme, die beide Seiten teilen, ist, dass diejenigen, die eine Vision einer idealen Gesellschaft haben, das Recht und die Pflicht haben, die Zügel der Macht und der Geschichte in die Hand zu nehmen und diese Vision durch den Einsatz politischer Macht Wirklichkeit werden zu lassen.
Diese Annahme ist falsch. Die Geschichte gehört Gott, nicht uns.
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