In dieser Folge untersuche ich die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen zweier Passagen in Markus 10. Ich erkläre, wie moderne progressive und konservative Christen implizit das Modell des Nationalstaats aus dem 10. Jahrhundert mit seinem autoritären politischen System übernehmen und gleichzeitig die Bedeutung des Neuen Testaments für die ethische Transformation unterschätzen. Die Kirche soll von den Lehren Jesu geprägt sein, und wir können sie nicht einfach wegdiskutieren. Ich greife die Geschichte des reichen jungen Mannes in Markus 17–27 erneut auf und zeige, wie Jesus den Mann mit seinem Besitz gehen lässt. Jesus folgt ihm nicht und versucht auch nicht, ihm sein Eigentum durch politischen Zwang zu entziehen, sondern kündigt prophetisch das eschatologische Gericht an. Moderne Christen, die Jesus nachfolgen wollen, sollten wirtschaftliche Vereinbarungen ablehnen, die auf … basieren.
Weitere Informationen
Jesus und der reiche Jüngling: https://libertarianchristians.com/episode/ep-105-jesus-and-the-rich-young-ruler/
Helen Bond über Evangelien als Biografie: https://libertarianchristians.com/episode/ep-167-the-gospels-as-biography-with-helen-bond/
Cornelis Bennema über Nachahmung: https://libertarianchristians.com/episode/ep-206-imitation-in-early-christianity-with-cornelis-bennema/






