Eine der häufigsten Fragen, die nicht-libertäre Christen zum libertären Gedankengut aufwerfen, ist die Frage der Eheschließung. Weil die Familie für die soziale Ordnung unverzichtbar ist, so das Argument, sollten Christen angeblich staatliche Regelungen darüber unterstützen, was eine „Ehe“ ausmacht und wer „heiraten“ darf. Doch die Staatsmacht ist ein scharfes und gefährliches Schwert. Was passiert, wenn die Befürworter eines solchen Plans nicht mehr über das politische Kapital verfügen, das sie einst hatten, und dieses Schwert gegen sie gerichtet wird? Genau das ist sozial konservativen Christen in den letzten Jahrzehnten passiert.
Stephanie Slade, libertäre Christin und Chefredakteurin bei Vernunft Magazinführt uns durch die Geschichte, wie es Christen waren, die den rechtlichen Präzedenzfall für die staatliche Regulierung der Ehe (und anderer sozialer Gewissensfragen) schufen, der nun von Nichtchristen gegen sie eingesetzt wird. Generationenlang entschieden sich Christen dafür, „mit dem Schwert zu leben“, indem sie die Staatsmacht gegen ihre Gegner einsetzten, und jetzt, da sie in der Minderheit sind, wird das Schwert gegen sie gerichtet. Nur durch die Wahrung der Freiheit für alle Gewissensfragen, einschließlich derer, die wir für falsch halten, kann dieser tragische Kreislauf des Versuchs, die Gesellschaft durch Gesetze zu formen, gestoppt werden.
- Stephanie Slades Artikel bei Grund
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