Im September 2012 eröffnete das privat geführte Einzelhandelsgeschäft Hobby-Lobby eingereicht a Klage gegen die US-Bundesregierung bezüglich neuer Regelungen im Affordable Care Act (ACA), die vorschreiben, dass Arbeitgeberversicherungen Notfallverhütungsmittel abdeckenSie argumentieren, dass sie gemäß dem Ersten Verfassungszusatz das Recht hätten, eine solche Regelung nicht zu befolgen.
Dies trifft zwar tatsächlich auf die US-Verfassung zu, doch die Argumente der Libertären gegen derartige Vorschriften zielen auf grundlegendere Bereiche ab als nur auf den Ausdruck religiöser Überzeugungen. Sie sind auch umfassender, weil sie den Kern des Problems ansprechen: die Einmischung des Staates in das Geschäfts- und Privatleben.
Du kannst lesen Artikel Ich habe einen Artikel nach dem anderen über das ganze Thema gelesen und möchte nicht alles wieder aufwärmen, weil das Zeitverschwendung wäre. Aber was kann ein christlicher Libertärer zu diesem Thema sagen? Um die Verwirrung zu durchbrechen und den Fall schnell und prägnant darzulegen, ist dies die eindeutige libertäre Position zu Hobby Lobby und diesen Gesundheitsvorsorgemandaten:
- Jeder Eingriff des Staates in die Gesundheitsversorgung ist schlecht.* ACA, Medicare, Medicaid usw. sollten alle aufgehoben und dauerhaft eingestellt werden.
- Jede Intervention des Staates in die Wirtschaft ist schlecht.* Die Aufgabe der Regierung – wenn sie überhaupt eine Aufgabe haben sollte – besteht nicht darin, „Verbraucher zu schützen“ oder „Fairplay zu gewährleisten“, sondern vielmehr darin, die Rechte des Einzelnen zu schützen. Der regulierende, bürokratische Staat ist ein monströses Übel.
- Hobby Lobby hat das Recht, die Arbeitsbedingungen beliebig festzulegen. Die Anstellung bei einem Arbeitgeber erfolgt auf freiwilliger Basis und die Arbeitnehmer können freiwillig entscheiden, ob sie die Bedingungen akzeptieren oder nicht.
- Hobby Lobby sollte seine Klage gegen die US-Bundesregierung gewinnen. Die Regierung ist hier der Angreifer und sollte sich aus dem Weg gehen.
* Hinweis: Eine Menschenrechtsverletzung durch einen Gesundheitsdienstleister oder ein anderes Unternehmen ist immer noch eine Menschenrechtsverletzung und wird als solche behandelt. Die Behauptung, Interventionismus sei schlecht, bedeutet natürlich nicht, dass Menschenrechtsverletzungen ignoriert werden.


